Wirtschaft und Arbeit
Die Stärkung der Wirtschaftskraft Wuppertals und die Schaffung optimaler Rahmenbedingungen für mehr Arbeits- und Ausbildungsplätze bleibt die Hauptherausforderung für uns.
Angesichts des weiter voranschreitenden Strukturwandels, der in einer Stadt wie Wuppertal mit einem vergleichsweise hohen Anteil an Industriearbeitsplätzen besonders deutliche Spuren hinterlässt, muss die Politik der Stadt darauf gerichtet sein, bestehende Arbeitsplätze zu erhalten und neue zukunftssichere Arbeitsplätze im privaten Sektor zu schaffen.
Da die Stadt selbst nicht in die Rolle des Unternehmers schlüpfen kann, geht es darum, durch gute Rahmenbedingungen private Investitionen in Arbeitsplätze und in eine Verbesserung des Stadtbildes zu unterstützen. Außerdem können ein kluges Stadtmarketing und die Wirtschaftsförderung die Stärken überregional herausstellen.
Dass Wuppertal ein gutes Pflaster für Unternehmen ist, belegen die zahlreichen Neuansiedlungen und Erweiterungen, von denen wir profitieren.
Beispielhaft nenne ich die Firma WASI, die einen Neubau im Bereich Linde errichtet, die Firma Putsch aus Hagen, die sich in Nächstebreck ansiedelt, das neue Bauhaus in Heckinghausen, die Investitionen von E/D/E in Langerfeld und der GEPA in Vohwinkel.
Investorenfreundliches Wuppertal
Ich werde weiterhin dafür sorgen, dass Investoren in unserer Stadt mit offenen Armen empfangen werden und so zügig wie möglich ihre Investitionen realisieren können. Investorenfreundlichkeit habe ich als herausgehobenen Grundsatz des Verwaltungshandelns vorgegeben.
Die Wirtschaftsförderung ist und bleibt dabei erster Ansprechpartner für alle Angelegenheiten der Firmen – gleich ob es sich um Unternehmen handelt, die bereits in Wuppertal tätig sind oder solche, die sich hier ansiedeln wollen.
Ich habe Verwaltung und Wirtschaftsförderung darauf verpflichtet, Möglichmacher und nicht Verhinderer zu sein!
Ich besuche wöchentlich mehrere Firmen, um mich vor Ort darüber zu informieren, wo sie der Schuh drückt und welche Ideen und Wünsche bestehen.
Kurze Abstimmungswege, schnelle Genehmigungsverfahren, verlässliche Absprachen, kompetente Beratung – dafür stehe ich!
Wir haben Wuppertal wettbewerbsfähig gemacht!
Ich werde auch weiter mit Nachdruck dafür sorgen, dass unsere Gewerbeflächen entwickelt und vermarktet werden.
Jedes Unternehmen, das Flächen sucht, muss ein passgenaues Angebot vorfinden.
Mit Erfolg entwickeln wir daher den sogenannten Engineering-Park auf den Südhöhen – auch die Flächen des ehemaligen Rangierbahnhofs in Vohwinkel werden in Kürze für Unternehmen zur Verfügung stehen!
Ich bekenne mich auch ausdrücklich zur Ansiedlung von IKEA und führe dazu mit dem Unternehmen auch entsprechende Verhandlungen. IKEA ist ein Kundenmagnet mit überregionaler Bedeutung. Selbstverständlich führen wir auch in diesem Fall das rechtlich vorgeschriebene Planungsverfahren durch. Im Rahmen dessen besteht die Möglichkeit, Anregungen und Bedenken, wie sie jetzt bereits im Vorfeld von den Anwohnern des in der Diskussion befindlichen Standortes in Nächstebreck vorgebracht worden sind, einzubringen.
Ich werde auch weiterhin die Planungen des Landes unterstützen, auf den Südhöhen die neue Jugendjustizvollzugsanstalt, die Bereitschaftspolizei, die Justizvollzugsschule und die Landesfinanzschule anzusiedeln. Hier werden dauerhaft ca. 500 Arbeitsplätze geschaffen.
Mir ist es auch ein großes Anliegen, dass wir Unternehmensgründer fördern.Das Technologiezentrum W-Tec auf den Südhöhen leistet hier ganz herausragende Arbeit und ist komplett ausgelastet. Deshalb werden wir hier bald Erweiterungsflächen anbieten. Dank der großartigen Zusammenarbeit mit unserer Bergischen Universität bringt Wuppertal viele neue Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer hervor, die sich am Markt behaupten.
In der Elberfelder Innenstadt hat sich eine sehr positive Entwicklung ergeben. Das neue Haus von P & C und das Saturn-Geschäftshaus am Neumarkt haben die Qualität Elberfelds deutlich gesteigert – auch am Kasinokreisel hat sich Einiges getan.
Dies zeigt, dass die Investoren Vertrauen in den Standort Wuppertal haben.
Ich bin zuversichtlich, dass auch die Barmer Innenstadt eine gute Zukunft hat – hier müssen alle Anstrengungen gebündelt werden.
Ich verspreche Ihnen, dass ich alles dafür tun werde, um Rahmenbedingungen zu schaffen, die Arbeitsplätze erhalten und neue Arbeitsplätze schaffen.
Persönlich werde ich in all meinen Kontakten mit Firmen, Einrichtungen und Institutionen für mehr Ausbildungsplätze werben – jeder junge Mensch muss die Chance auf einen Ausbildungsplatz erhalten!

